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RIGI
ANZEIGER
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2 AKTUELL
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Nr.
19 / Freitag, 16. Mai 2003
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Ausstellung der Malschule Marianne Montet in
Ebikon:
Suche nach dem eigenen Stil.
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Das
Malen von Bildern im eigenen persönlichen Stil kann man tatsächlich
lernen. Davon kann sich noch heute und morgen in der Galerie BESO design in
Ebikon überzeugen. Vor Übermut sei gewarnt, grosse Künstler werden nicht
von einem Tag zum andern geboren.
Die Kunstmalerin Marianne Montet, wohnhaft in Adligenswil und Luzern ist seit
1978 als freischaffende Künstlerin tätig. Sie absolvierte verschiedene
Studienaufenthalte in In- und Ausland und Ihre Werke sind seit 1980 an
verschiedenen Ausstellungen zu sehen. Erwachsene in der eigenen Malschule
unterrichtet sie seit 1996. Mit der aktuellen Ausstellung werden erstmals
verschiedene Arbeiten der Studentinnen und Studenten einer grösseren Öffentlichkeit
gezeigt. Man benötigt kein grosses Kennerauge um zu sehen, welche Studenten
eher seit kurzer Zeit in die Malschule gehen und welche seit vielen Jahren
an ihrem eigenen Stil arbeiten. Die Bilder sind alle so unterschiedlich, wie
die Menschen die sie schufen. Fast meditative zarte Pastelltöne wechseln
mit starken leuchtenden Farben ab. Auch die Aussagen der Bilder in den
verschiedenen Räumen widerspiegeln die Themen die das Innere ihrer Schöpfer
bewegen. Aksel Schriber-Tolay besucht die Malschule seit sieben Jahren. Sie
bringt farbige, lebensfreudige und poetische Traumwelten auf die Leinwand.
Die zarten Pastellfarben von Regula Usteri lassen auf eine träumerische
Frau schliessen, die sich nach Freiheit sehnt und den tieferen Sinn im Leben
sucht. Eine
weitere Studentin malt beinahe auf jedes Bild ihrer Bilder einen Rahmen, der
symbolisch für das Streben nach Sicherheit stehen könnte. Wie aber
schaffen die Studenten den Einstieg in die Malschule? Marianne Montet: Zu
Beginn machen wir Studien an verschiedenen Objekten und Formen. Ziel ist
achtsames Hinsehen und die klare Wiedergabe der Objekte. Dabei werden die
verschiedenen Ausdrucksformen von Harmonie und Spannung der Farben, Form,
Raum, und Tiefe,
aber auch das Spiel von hell und dunkel erlebt. Diesen Kräften wird
nachgespürt. Nach und nach wagen sich die Studierenden an neue und komplexe
Aufgaben bis sie die eigenen Sinneseindrücke differenziert und vielfältig
in ganz persönliche Bilder umsetzen können. Bis dieser eigene Stil
gefunden ist, vergehen aber auch ein paar arbeitsintensive Jahre. Hauptschlich
Frauen wagen den Schritt in die Malschule. Malen ist nicht nur Können,
sondern auch ganz stark Erleben. Marianne Montet ist überzeugt: Ist der
Schritt gemacht die Malschule zu besuchen, so ist auch das Fundament, das
Talent vorhanden! Das Arbeiten in einer Kleingruppe mit bis maximal vier
Personen, die dort jahrelang zusammen Fortschritte machen, ist für die
Meisten ein wichtiger Faktor in der gestalterischen Auseinandersetzung.
Daniela
Gigor
Weitere
Informationen über die Malschule sind unter www.montet.ch erhältlich.
Ausstellungs-Plakat und
Einladungskarte
von unseren Studenten 2003 gemacht. (Collage aus
verschiedenen ausgestellten Bildern).
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Kontakt
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Auskunft erteilt:
Marianne Montet
Am Luzerbach 14
CH - 6043 Adligenswil LU
Tel: 041 370 83 49
Fax: 041 372 03 64
www.montet.ch
marianne (aet) montet.ch
Ausstellungs-Plakat
der Studenten 2003
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